Inselkarte

Manfred & Jürgen Charchula
. . . eine Surflegende auf Fehmarn

Manfred Charchulla
ist vom Surfvirus infiziert

 

 

 

 
Manfred Charchulla und sein Zwillingsbruder Jürgen sind jahrelang zur See gefahren. Danach reisten sie durch Europa, um an abgelegenen Stränden Surfunterricht zu geben. 1975 haben sie schließlich die erste deutsche Surfschule auf Fehmarn gegründet. Mit der dazugehörigen Karibikbar ist sie längst eine Institution auf der Insel Auch als Musiker haben sich die beiden auf der Insel einen Namen gemacht. Beim Hafenfest und auch beim Altstadtfest finden die beiden mit Ihrer Band eine große Fangemeinde die ihrem Seemannsgarn und den karibischen Klängen Ihrer Steedrum Musik lauschen.

Bei Windstärke sechs macht dem 70-Jährigen
das Surfen erst so richtig Spass



Was einen richtigen Surfer ausmacht

Das Wasser übt auf Manfred Charchulla nach wie vor eine große Faszination aus
Wind, Wasser und Wellen, mehr braucht Manfred Charchulla nicht zum Leben. Er ist ein echter Wassermann, nicht nur vom Sternzeichen her. Das Meer mit seiner endlosen Weite und das einfache, freie Dasein, haben ihn schon als Kind fasziniert. Und daran hat sich bis heute nichts geändert.

Die totale Freiheit, die gibt es für Charchulla aber nur in der Karibik. Andere träumen davon, er hat immer Wege gefunden, seinem Ideal möglichst nahe zu kommen, zuerst als Seemann, später als Surfer.

Um den Traum vom freien Leben zu verwirklichen, braucht man Energie und Leidenschaft - und den Mut, im richtigen Augenblick zu handeln. Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Jürgen gehörte Manfred Charchulla zu den Pionieren in Sachen Windsurfen.

1974 hatten die beiden die Idee, in Australien das Windsurfen einzuführen. Anfangs kein guter Einfall. Die Australier kannten das Wellenreiten und der Gedanke, ein Segel auf ein Wellenreiterbrett zu packen, erschien ihnen absurd. So landeten die Charchullas auf Fehmarn. Dort gründeten sie die erste Surfschule. Ein alter Krankenwagen diente mehrere Jahre als mobiles Zuhause, im Sommer an der Ostsee, im Winter auf Gran Canaria. Um ihre Sportart populär zu machen, überquerten sie als erste Surfer auf einem Tandembrett den Ärmelkanal.

Ein alter Krankenwagen war anfangs das Transportmittel der Brüder Charchulla

Zeltromantik adé

Das freie Dasein der beiden Lebenskünstler wurde irgendwann von der Gemeinde Fehmarn beendet. Dieser war die Zeltwirtschaft der Charchullas ein Dorn im Auge. Sie boten ihnen die Vorfinanzierung eines festen Gebäudes an. So mussten schließlich auch die Surfbrüder anfangen, Geld zu verdienen.
Jürgen und Manfred Charchulla wollten nie reich werden, sie wollten ein anderes Leben

Seit das Gebäude abgezahlt ist, ist Manfred Charchulla endlich wieder frei. Frei für seinen Sport und das unabhängige Leben. Im Sommerhalbjahr betreibt er wie gewohnt seine Surfschule auf Fehmarn, die andere Jahreshälfte verbringt er in wärmeren Gefilden. Denn Sonne, Wind und Meer bedeuten ihm nicht nur Freiheit und Unabhängigkeit, sie sind auch Lebenselixier.

Manfred Charchulla:
"Es ist das Schönste, was es gibt. Man ist in frischer Luft. Die steife Brise des Windes klärt alles. Der Kopf wird rein, man fühlt sich tatsächlich wie neugeboren."

 

 

DAS SURFMUSEUM

Am 19.05.2007 haben die Charchulla Brüder das Surf und Kitemuseum eröffnet.
Es wurden viele Einzelstücke für das Museum gesucht und mit großer Sorgfalt aufgearbeitet. Die Stücke sehen teilweise wie neu aus. Es ist eine Zeitreise in die Anfänge unserer Sportart und absolut Sehenswert.Die Renovierung,Gestaltung und Erneuerung der Stücke wurden aus Spendengeldern bezahlt. Nun das ist Museum fertig und leider auch die Gelder alle.

Es sind leider zuwenig Mitglieder im Verein des Museums so das sie  damals um Hilfe baten.

Das mach ich gern und geh mit guten Beispiel vorran. Ich bin im Verein eingetreten und muß unter 20 Euro im Jahr nur bezahlen. Dafür unterstütze ich aber die Geschichte des Vereins aufrecht zu erhalten und kann der jungen Generation zeigen womit wir damals auf dem Wasser waren.

Bitte helft dem Museum!

Wer eintreten will, kann hier einfach sich melden oder bei den Charchullas auf Fehmarn