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Die
Fehmarnsundbrücke
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Der wahrscheinlich größte Kleiderbügel der Welt. Fehmarn
eine Insel trotz Brücke ! ? Am 4.Januar 1960 fand nach langem Planen und Verwerfen, nach langem Überlegen und Berechnendann doch der erste Spatenstich statt und eine fast 100 jährige Idee begann Gestalt anzunehmen.
Kein Bauwerk hat die Insel so gravierend verändert wie diese Brücke. Nun musste man nicht mehr auf die Fähre warten die nur beschränkte Kapazität hatte, nein man konnte endlich (oder auch leider) die Insel betreten und verlassen wie und wann immer man wollte. Trotzdem ist Fehmarn eine Insel geblieben und die vielen Touristen die Jahr für Jahr die Insel besuchen bestätigen dies gerne. Rund um Fehmarn ist die Ostsee, so wie es immer war. Die sympathischen Eigenheiten der Insel blieben gewahrt. Fehmarn ist und bleibt eben - die Insel vor Europa.
Ende 1998 schlug das Landesamt
für Denkmalschutz in Kiel vor, die Fehmarnsundbrücke unter Denkmalschutz
zu stellen. Die Brücke ist zwischenzeitlich zu einem Wahrzeichen
von Fehmarn und Schleswig Holstein geworden und es sollten bauliche Eingriffe
und Eingriffe die Konstruktion verhindert werden. Vielleicht weil das
Land damals die zusätzlichen Kosten übernahm, die über
denen lag die die Bundesregierung für eine funktionale aber eben
08/15 Brücke gewährte. Damals bei der Planung wollten die Schleswig
Holsteiner keine Einheitsbrücke zu Ihrer Insel haben und ein Architekt
hatte dann die Idee mit den hohen, sich elegant aufschwingenden Bügeln.
Die Brücke ist von so vielen Orten auf Fehmarn aus zu sehen, so daß man meinen könnte es würden 10 Brücken gleicher Bauart zu Insel führen. Nun noch kurz ein paar Daten
für die Statistiker unter Ihnen: Der Fehmarnsund ist am Ort der Überbrückung 1350 m breit und hat eine max. Wassertiefe von ca. 9 m. Die Anbindung erfolgt über zwei bis zu 23 m hohen Rampen die in die Ostsee hineingebaut wurden welche eine Länge von 330m ab Festland und 10 m ab der Insel haben. Zwischen diesen beiden Rampen spannt sich mit 963 m die eigentliche Brücke. Breit ist die Brücke 21 m wovon 6 m für die Schienenstrecke der DB genutzt werden. Der höchste Punkt der Brückenbogen erreicht 69m über NN. Für den Schiffsverkehr bestehet ein Durchgang von 240m breite und 23 Metren in der Höhe. Verbaut wurden unter
anderem 9.200 Tonnen Stahl und für die sieben Pfeiler 22.150 Kubikmeter
Beton. An Farbe werden für einen Anstrich ganze 130.000 Kilogramm
Farbe verbraucht. Da wundert es nicht daß dieses Projekt die Stolze
Summe von 42,5 Millionen DM kostete. |