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Leuchtfeuer Marienleuchte |
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Marienleuchte das älteste Leuchtfeuer auf Fehmarn. Nachdem ab 1819 das erste dänische Dampfschiff zwischen Kopenhagen und Kiel eine wöchentliche Verbindung herstellte, wurden Leuchtfeuer auf Fehmarn wichtiger denn je. Im Frühjahr 1832 wurden die Gelder bewilligt, und schon wenige Monate später war das markante Gebäude nahe des Puttgardenriffs fertiggestellt. 1864 wurde die Insel durch den Deutsch-Dänischen Krieg preußisch, und auch zu dieser Zeit blieb die Marienleuchte, wie der Turm jetzt hieß, noch einige Jahre lang der einzige Leuchtturm auf der Insel (das änderte sich ab 1872). Immerhin wurde 1879 ein Fresnelscher Linsenapparat mit Blinkfeuer installiert. Die Pläne zum Bau der Vogelfluglinie als Direktverbindung zwischen Hamburg und Kopenhagen brachte große Veränderungen für die Insel mit sich. Das Feuer des alten Turms wurde daraufhin nicht mehr benötigt und abgeschaltet. Während sich rund um die beiden Türme allmählich eine kleine Feriensiedlung etablierte, die ihrerseits Marienleuchte als Ortsbezeichnung übernahm, verfiel das alte Gebäude in den kommenden 40 Jahren zusehends. Eine Anmerkung in eigener Sache: Heute steht dieser Turm unter Denkmalschutz und wird durch den neuen, 33 m hohen rot / weissen Leuchtturm ersetzt. Gerade für die Fährverbindungen der Vogelfluglinie zwischen Dänemark und Fehmarn ist dieser Turm von besonderer Bedeutung. Auf dem Grundstück befindet sich alter Baumbestand. Die Flächen des Leuchtturmgrundstücks liegen in hervorragender, unverbaubarer Lage an der Ostsee, sowie in der Nähe des Fährhafens Puttgarden. Das Flurstückgrenzt unmittelbar an den Ostseestrand.Der Ausbau der Autobahn bis Heiligenhafen wird zur Zeit hergestellt. Bahnanschluß und ein Hafen befinden sich in Puttgarden. Das Gebiet gehört zum Kieler Verkehrsverbund. Ab Puttgarden bestehen Busverbindungen nach Oldenburg, Eutin, Plön und Kiel. In der Südostecke befindet sich ein Baugrundstücksteil von ca. 1.400 m2. Vom Turm des Leuchtfeuers und von der großen Liegewiese zeigt sich ein ungewöhnlich schöner Ausblick auf die Ostsee bis nach Dänemark.
Typisch für dänische Leuchttürme: Insignien des Königs Frederik VI.
Eine alteDarstellung aus dem Jahre 1838 zeigt die Notwendigkeit dieses Feuers:
Unser Bild zeigt das alte Leuchtfeuer und im Hintergrund den neuen Leuchtturm Marienleuchte. Die Laterne der Marienleuchte, aufgenommen vom neuen Leuchtturm aus.
Nebengebäude der Marienleuchte.
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Allgemeines:Das Leuchtfeuer diente der Schifffahrt im Fehmarnbelt als Orientierungsfeuer. Da eine erforderliche Erhöhung des Turmes wegen des schlechten baulichen Zustandes nicht möglich war, wurde 1964 nördlich des alten Turmes ein schlanker 33 m hoher Stahlbeton-Leuchtturm errichtet, der zusätzlich einen roten Warnsektor für den Fähr-Querverkehr der Vogelfluglinie zeigt.Beschreibung:Rot-weiß waagerecht gestreifter Turm aus Stahlbeton, der zusätzlich außen zum Schutz vor Witterungseinflüsse mit Hartfaserplatten verkleidet wurde. Aufgrund seiner geographischen Lage wurde das Leuchtfeuer mit einer drehbaren Linsenleuchte in Verbindung mit einer gedoppelten Osram- Lampe, TYP HQJ - T 400 W /230 V, mit der Kennung Blz (4) w. r. Wiederkehrzeit 15 s ausgerüstet.Mit der erzeugten Lichtstärke von 722250 Candela wird eine Tragweite des Feuers bei Sigma 0,4 für die roten Warn- und weißen Orientierungssektoren von 7,6 - 8,9 sm erreicht. Die Stromversorgung erfolgt aus dem öffentlichen Netz. Ein Dieselaggregat dient als Notstromversorgung. Die Fernüberwachung des Leuchtfeuers wird durch die Verkehrszentrale in Travemünde wahrgenommen. |