Mühlenmuseum Jachen Flünk
In Lemkenhafen liegt diese Iinselweit besuchte Sehenswürdigkeit. Diese, eine der wenigen noch erhaltenen, funktionstüchtigen Segelwindmühlen, kann man schon von weitem sehen. Das harte Leben der Landbevölkerung wird anschaulich gemacht durch diverse Arbeitsgeräte und Fotos von der Jahrhundertwende, die die damaligen Arbeitsmethoden zeigen. Aber nicht nur die Welt der Müller wird dargestellt, sondern das ganze Spektrum Fehmarnscher Kultur, wie das Modell eines Bauernhofes, historische Aufnahmen und Portraits von bekannten Fehmaranern. Und interessanterweise findet man so manchen Familiennamen auf Fotos von Großbauern, die heute als Vermieter von Ferienwohnungen bekannt sind. In den oberen Etagen sind dann tatsächlich Mahlsteine und Kammern für unterschiedliches Getreide zu finden, man ahnt die Mühle.
Die Segelwindmühle in Lemkenhafen auf Fehmarn wurde 1787 von dem Kornhändler und Schiffsreeder Joachim Rahlff (1756 - 1830) gebaut. Zu dieser Zeit ging es der Region Fehmarn wirtschaftlich sehr gut, hier wurde Gerste und Weizen zu Grütze und Graupen vermahlen und in die nordischen Länder ausgeführt.
Die 1954 stillgelegte Graupenmühle wurde 1958 vom Land gekauft; sie steht als eine der ältesten in Schleswig-Holstein unter Denkmalschutz. 1960 ging die Mühle in den Besitz des Vereins zur Sammlung Fehmarnscher Altertümer über.
1961 eröffnete der Verein ein Museum, das außer dem Gebäude selbst das erhaltene Mahlwerk sowie alte Kornmaße zeigt.
1964 bis 1965 erfolgte der Ausbau des anliegenden Speichers zum Museum landwirtschaftlicher Geräte, in dem auch Modelle Fehmarnscher Bauernhöfe gezeigt werden. Und sie dreht sich auch heute bei entsprechendem Wind!
| Öffnungszeiten: vom 01.06. - 31.10., täglich außer Mittwochs 10:00 - 17:00 Uhr. Sie finden uns im Mühlenweg 45 in Lemkenhafen. |
Die Segelwindmühle in Lemkenhafen auf Fehmarn wurde 1787 von dem Kornhändler und Schiffsreeder Joachim Rahlff (1756 - 1830) gebaut. Zu dieser Zeit ging es der Region Fehmarn wirtschaftlich sehr gut, hier wurde Gerste und Weizen zu Grütze und Graupen vermahlen und in die nordischen Länder ausgeführt. Die 1953 stillgelegte Graupenmühle wurde 1957 vom Land gekauft; sie steht als ein der Ältesten in Schleswig-Holstein unter Denkmalschutz. 1960 ging sie in den Besitz des Vereins zur Sammlung Fehmarnscher Altertümer über, der hier 1961 ein Museum eröffnete, das außer dem Gebäude selbst das erhaltene Mahlwerk sowie alte Kornmaße zeigt. 1963 - 1965 erfolgte der Ausbau des anliegenden Speichers zum Museum landwirtschaftlicher Geräte, wo auch Modelle Fehmarner Bauernhöfe gezeigt werden.
| Das Mühlenmuseum Jachen Flünk auf Fehmarn können Eltern und Kinder schon von weitem erkennen |
 |
In Lemkenhafen auf Fehmarn ist das Mühlenmuseum Jachen Flünk gelegen, eine der wenigen noch erhaltenen, funktionstüchtigen Segelwindmühlen. Im Museum finden Familien eine Darstellung der Welt der Müller und auch das ganze Spektrum Fehmarnscher Kultur ist hier durch Exponate wie das Modell eines Bauernhofes anschaulich vertreten.
Im Mühlenmuseum gehen die Familien dem harten Leben der Landbevölkerung auf Fehmarn nach. Ausgestellt sind diverse Arbeitsgeräte und nicht zuletzt auch Fotos von der Jahrhundertwende, auf denen Eltern und Kinder die damaligen Arbeitsmethoden erkennen können.
In den oberen Etagen des Mühlenmuseums sehen die Familien Mahlsteine und Kammern für unterschiedliches Getreide. Die Segelwindmühle in Lemkenhafen auf Fehmarn wurde 1787 von dem Kornhändler und Schiffsreeder Joachim Rahleff gebaut. Gerste und Weizen wurde hier zu Grütze und Graupen vermahlen und in die nordischen Länder ausgeführt.
Die Mühle wurde 1954 stillgelegt, seit 1961 dient sie als voll funktionstaugliches Mühlenmuseum. Die Segel der Segelwindmühle kann man je nach Windstärke setzen oder reffen. Noch heute drehen sich die Segel des Mühlenmuseums auf Fehmarn bei entsprechendem Wind. |
|