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Vogelreservat Wallnau
Besucherbereich
Das NABU Wasservogelreservat Wallnau

Der Besucherbereich

Ankommende Besucher (Parkplatz für Fahrräder und Autos vorhanden) erreichen direkt
das dem Freigelände vorgelagerte Informationszentrum. Im Informationsgebäude gibt
ein Ausstellungsraum mit Dioramen, Schautafeln und Vogel-Modellen einen ersten
Eingangsbereich WallnauÜberblick über das Naturschutzgebiet. Von hier aus werden die Besucher automatisch auf den Lernpfad ins Freigelände gelenkt. Der Lernpfad ermöglicht ein selbständiges Begehen des Gebietes, während der Saison werden jedoch zusätzlich Führungen angeboten (im Eintrittspreis enthalten), die von den meisten Besucher gerne angenommen werden.

Der ca. 1 km lange Lernpfad verläuft für die Tierwelt im Ruhebereich unsichtbar hinter
Sichtschutzwällen und Anpflanzungen. Insgesamt vier in die Sichtschutzwälle integrierte
Eingang zum Beobachtungsplatz Beobachtungsverstecke (geschlossene Holzhütten mit Sehspalten, sogenannte „Hides") ermöglichen störungsfreie Einblicke in vier verschiedene Lebensräume des Naturschutzgebietes Wallnau. Das „umgekehrte Zoo-Prinzip" verhindert dabei, dass Vögel die Silhouette des Menschen als fluchtauslösendes Feindbildwahrnehmen können. Der Umstand, dass ausschließlich Wildtiere in ihrennatürlichenVerhaltensweisen aus nächster Nähe beobachtet werden, unterscheidet Walinau dabei von zoologischen Gärten oder Vogelparks.

Der Lernpfad ist nicht nur Verbindung zwischen den einzelnen Beobachtungshütten,
sondern dient als zusätzlicher Ausstellungs- und Informationsbereich. So führt er vorbei
an einem Amphibienpavillon mit „Unter-Wasser-Atmosphäre", an Bienenstöcken, Pfad der Sinne
blühenden Gärten oder Froschteichen und erreicht schließlich die „Erlebnisstationen"auf dem „Pfad der Sinne", die eine sinnliches „BeGreifen" und „Er-Fühlen" von Natur ermöglichen.


Auf der geschützten Fläche des Wasservogelreservates Wallnau werden gleichzeitig drei
verschiedene Funktionen erfüllt:

• Artenschutz über Biotopmanagement

• Extensive Landwirtschaft im Rahmen des Biotopmanagements

• Touristisches Naturerleben auf einem kleinen Teil des Reservates

Voraussetzung für ein gelungenes Nebeneinander ist dabei die räumliche Trennung von
Naturschutz und Erholung, die durch Gräben, Wälle und Anpflanzungen, aber auch durch eine
attraktive Gestaltung des Öffentlichkeitsbereiches erreicht wird.

 

 

Kontakt für Rückfragen
Cornelia Sternke, Referentin Öffentlichkeitsarbeit; www.nabu-wallnau.de
Fon: 04372/80 6910, Fax: 04372/14 45 cornelia.sternke@nabu-wallnau.de