Inselkarte
MS Seepferdchen
Kutterfahrten mit Schleppnetz oder Brückenfahrten

Kutterfahrten ab Hafen Burgstaaken mit der MS-Seepferdchen

Allein der Name "Seepferdchen" deutet schon auf die Zielgruppe der Fahrt hin, nämlich auf Kinder jeder Altersgruppe.

Das Schiff war ursprünglich ein 1962 gebautes Stahlschiff und ein Krabbenkutter auf der Nordsee. Es ist 15,84 m lang, 4, 48 m breit, bestückt mit einem 135 PS Dieselmotor und 8 kn schnell (14,5 km/h). Es wurde 1979 zum Ausflugsschiff umgebaut. Das Mittel- und Vorderschiff ist mit Zeltplane überspannt und bietet so vor Regen, aber auch Sonnenstrahlen bedingt Schutz. Bedingt darum, weil Regen und Sonne selten direkt von "oben" kommen.
Das Achterschiff ist offen.
Am Heck befindet sich ein kleines Schleppgeschirr.

Nach der Abfahrt geht es zunächst durch die enge Fahrrinne des Burger Binnensees zur Ostsee. Hier dreht es nach Osten und fährt strandnah


Richtung Staber Huk, entlang des Südstrandes von Burgtiefe an der Promenade und den drei markanten (Bausünden) Hochhäusern vorbei.


Dann nimmt der Kapitän die Fahrt heraus und bei 2 kn Fahrt, damit die möglicherweise großen Dorsche ausweichen können, lässt ein Besatzungsmitglied hinten das kleine Schleppgeschirr herab (Bild 3). Nach 2 Minuten wird ein wieder eingeholt, der "Fang" in einer Plastikkiste ausgebreitet und alles lebende in eine mit Meerwasser gefüllte transparente Plastikwanne gesetzt. Bei unserer Fahrt wurde außer Seetang kaum etwas gefangen. Aber das spielte keine Rolle, denn in der Plastikwanne befanden sich diverse kleine Fische, Krebse pp.



Das Besatzungsmitglied erklärt dann den Kindern, aber natürlich auch den neugierigen Eltern, das Getier und an den Fragen wird deutlich, wie interessant das war.

Dann macht sich der Kapitän langsam auf die Rückfahrt und je nach Saison und Kinderzahl an Bord darf jedes Kind eine zeit lang die MS Seepferdchen steuern und erhält dafür ein vom Kapitän ausgestelltes "Kleines Steuermannspatent". Eine Große Freude für Kinder und Eltern!

Langsam geht es dann wieder zurück, vorbei an der Ansteuerungstonne "Burg" in die Fahrrinne und den Hafen mit einem tolen Blick auf das im Hafen liegende U-Boot.

 

Vergangen ist dann 1 Stunde.

Der Fahrpreis betrug jetzt in der Vorsaison
Erwachsene: 7,00 €
Kinder von 6 bis 12 Jahren : 4,00 €
Kinder bis 6 Jahren: Frei
In der Hauptsaison erhöht sich der Fahrpreis jeweils um 1 €.

An der Seebrücke 1 des Hafens von Burgstaaken bietet die Reederei
Bernd und Willi Lüdtke,
Königsberger Straße 1,
-Burg-
23769 Fehmarn,
Tel: 04371 1263 und 0170 3691423,
www.ms-seepferdchen.de und webmaster@ms-seepferdchen.de
Fahrten auf die Ostsee an.

Das halte ich für ein ausgesprochen faires Angebot für eine einstündige Seefahrt mit einem interessanten und unterhaltsamen Angebot. Ein ausgesprochen großes Lob der Kapitän Bernd Lüdtke, der wirklich gut auf seine großen und kleine Gäste einging.

Das Schiff war sauber und wirkte insgesamt sehr gepflegt. Sitzplätze sind ausreichend vorhanden. Es gab immer was zu schauen und jeder durfte auch mal beim Kapitän stehen und mit ihm schnacken.

Genügend Rettungsmittel habe ich auch gesehen, so auch eine große Rettungsinsel.

 

Das Seepferdchen fährt Richtung Westen, unter der gewaltigen Fehmarnsund-Brücke hindurch, die die Insel mit dem Festland verbindet. Auf dieser Tour erfahren die Passagiere interessante Details über die Brücke und die Regelung des Verkehrs auf dem Wasser.

Das Seepferdchen wurde 1962 gebaut und lief 17 Jahre lang zum Krabbenfang in die Nordsee aus, bevor es zum Ausflugsschiff umgebaut wurde. Sein stählerner Rumpf ist 15,84 Meter lang und 4,48 Meter breit. 135 PS machen das Seepferdchen ca. acht Knoten schnell, Das sind etwa 14,5 Stundenkilometer.

In einer Werft auf Bornholm wurde das Seepferdchen gründlich überholt, frisch gestrichen und dann endlich wieder in sein bevorzugtes Element entlassen. Nach 22 Stunden Fahrt ist es nun endlich wieder Zuhause: In Burgstaaken auf Fehmarn. Dort liegt es an "Brücke 1" und freut sich auf viele, grosse und kleine Passagiere, die es ab Ostern wieder über die Ostsee schaukeln darf.

Von Burgstaaken aus geht die Fahrt Richtung Staberhuk, dem südöstlichsten Zipfel Fehmarns. Auf dieser Tour wird ein kleines Netz, für kurze Zeit über den sandigen Grund geschleppt.
Der Fang wird an Bord in eine Wanne gekippt, und nicht nur die kleinen Passagiere staunen, was sich da so zwischen dem Seegras tummelt:
Krebse, Aalmuttern, Flundern, Seehasen, Stichlinge, Seenadeln, manchmal sogar kleine Dorsche. Die Beute wird ausgiebig begutachtet, erklärt und dann wieder in die Freiheit entlassen.